Integrität in der Ökonomie ist ein zentrales Erkenntnis-Objekt, wie es oben breit diskutiert ist. Schaut man über den Horizont der Ökonomie, so zeigt sich, dass Integrität vor allem zentral in der Philosophie stehen müsste. Dies ist das zentrale Erkenntnis-Objekt auf dieser Seite. Hier geht es vor allem um die Anthropologie, die Moral der Menschen und die Polis der Gesellschaften seit anbeginn der Philosophie bei den Vorsokratikern bis heute.

 

Philosophie und Integrität
Von den Vorsokratikern bis zu David Hume
PH21-04.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]
Philosophie und Integrität
Ein Versuch über Kant
PH21-05.pdf
PDF-Dokument [974.3 KB]


Die Frage nach 'Integrität und Philosophie' kann im Anschluss an Kant erst wieder mit Popper und Rawls behandelt werden. Das Ergebnis aber bei Popper ist klar: Nur unter der Annahme der Integrität von Erkenntnisobjekt und Erkenntnissubjekt ist Kritischer Rationalismus möglich, da ansonsten das Falsifikationskriterium seine Aussagekraft vollständig verliert. Auch bei Rawls ist klar: Fairness verlangt unabdingbar Integrität.

 

Was den Kritischen Moralismus und den Kritischen Politismus anbelangt, so ist Integrität, vor allem in ihrer deontologischen Form, ebenso eine notwendige Bedingung, wie die Geschichte zeigt und die Zukunft der Menschheit zeigen wird.

 

Und solange die Welt unvollständig ist, kann die Welt auf Integrität nicht verzichten.

 

Dazu gehört der integre Umgang der Menschen miteinander.

 

Das Ende der Geschichte. Demokratie mit Integrität.
PH20-01.pdf
PDF-Dokument [216.7 KB]

 

Dazu gehört der integre Umgang der Menschen mit der Natur.

 

Machen wir den Planeten integer
Ein Essay über Natur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
AH18-01.pdf
PDF-Dokument [3.7 MB]

 

 

In beiden Fällen, der globalen Menschheit und gegenüber der globalen Natur, müssen die teleologischen vor allem aber die deontologischen Worte gehalten resp. geehrt werden.

 

Der einzelne Mensch als einziger Letzt-Prinzipal hat die volle Verantwortung für die unabdingbare Integrität, zuminest als Wähler in der Demokratie. Dies ist auch eine Last der Zivilisation. Und der einzige Weg aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.

 

Folge: Anstatt, wie Platon, Philosophen als Herrscher zu fordern, sollte man vielmehr alle Menschen als integere Philosophen fordern, dann braucht es keinen nicht-integeren Nicht-Philosophen als Herrscher resp. als Leviathan gemäß Hobbes.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Dr. Gerhard Förster